Die Körber AG in Hamburg trennt sich im Zuge einer Neuausrichtung vom Bereich Paper Systems mit den Firmen E.C.H. Will GmbH, Pemco Inc. und Kugler-Womako GmbH. Diese produzieren unter anderem Maschinen zum Schneiden und Verpacken von Kleinformat-/Kopierpapier für die Papierindustrie und der papierverarbeitenden Industrie. Käufer ist eine von der Münchner Orlando Management AG beratene Investorengruppe. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der der Freigabe durch die Kartellbehörden.
Die drei verkauften Unternehmen, die als Gruppe eng zusammen arbeiten, unterhalten Produktionsstätten an zwei deutschen Standorten sowie an einem Standort in den USA und beschäftigten derzeit zusammen 450 Personen. Die Firmen haben den Angaben zufolge eine führende Weltmarktstellung in verschiedenen Marktsegmenten und arbeiten profitabel.
Die Käuferin, die von der Orlando Management AG beratene Investorengruppe, ist ein Beteiligungsunternehmen, das sich im deutschsprachigen Raum seit über zehn Jahren bei mittelständischen Unternehmen engagieren. Der Gesamtumsatz der mittel- bis langfristig gehaltenen Beteiligungen beträgt rund 1,2 Mrd. Euro.
Die Körber-Gruppe hatte den geplanten Verkauf der Paper Systems Unternehmen im vergangenen Jahr im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung bekannt gegeben. Die Körber-Sparte Körber Paperlink bleibt mit ihren weiteren Aktivitäten Teil der Körber-Gruppe und wird weiter ausgebaut.
Die Körber-Gruppe ist auch in der Pharmverpakcung aktiv. Zu ihrem Bereich Körber Medipack gehören unter anderem die Schweizer Firma Ronda AG, Allschwil, und Dividella AG Grabs, die Pharma-Kartonverpackungen und -Verpackungsmaschinen herstellen.

