Die finnische Forstkonzern UPM trennt sich von seinen Aktivitäten bei Verpackungspapieren und verkauft seine zwei Verpackungspapiermaschinen in Finnland. Käufer ist an die schwedische Gruppe Billerud AB, die in der Herstellung von Verpackungspapieren tätig ist. Die Maschinen haben zusammen eine Jahreskapazität von 300000 Tonnen, sollen 130 Mio. Euro kosten und einem Umsatz von 220 Mio. Euro generieren. Grund und Boden sowie die Infrastruktur der beiden Papiermühlen bleiben Eigentum von UPM. Der Verkauf soll im 2 Quartal abgeschlossen werden. Als Grund für den Verkauf gibt UPM an, dass ein Beitrag zur Konsolidierung und Wettbewerbsfähigkeit der Branche geleistet werden solle. Durch den Verkauf könnten sich beide Firmen besser auf ihre jeweiligen strategischen Kernbereiche ausrichten. Billerud sei auf Verpackungspapiere ausgerichtet, UPM auf grafische und Spezialpapiere. Die beiden Maschinen produizieren Karft- und Sackpapiere.

